Kasseturm in Weimar

Der ehemalige Turm der Weimarer Stadtbefestigung diente gegen Ende des 18. Jahrhunderts als Sitz der Fürstlichen Landschaftskasse. Aus dieser Zeit stammt noch die Bezeichnung Kasseturm. Heute ist in dem wehrhaften Gemäuer ein Studentenklub untergebracht.

Niederer Großteich Bärnsdorf

Während einer Pferdekutschenfahrt in der Umgebung von Schloss Moritzburg gelangten wir zum Leuchtturm am Niederen Großteich Bärnsdorf. Der Leuchtturm wurde ursprünglich für eine Naumachie errichtet. So wurden früher Anlagen für nachgestellte Seeschlachten genannt.

Wiener Tor in Marchegg

Marchegg wurde im 13. Jahrhundert von König Přemysl Ottokar II. als Bollwerk gegen die Ungarn errichtet. Von den mittelalterlichen Toren ist das Wiener Tor am besten erhalten.

Comagena (Tulln)

Der Hufeisenturm in Tulln ist der Überrest einer spätantiken Wehranlage des römischen Reiterkastells Comagena. Ein großer Teil des Mauerwerks stammt noch aus dem 4. Jahrhundert. Der Name des Turms leitet sich aus dem Grundriss des Bauwerks ab, der an ein Hufeisen erinnert.

Salomon-Turm in Visegrád

An eine der beiden Einfahrten zu Visegrád kann der Reisende einen mächtigen Turm sehen, der durch späteren Rekonstrutionen leider etwas an einen Flakturm erinnert. Tatsächlich ist der Salomon-Turm (Salamon-torony) aber ein Teil der Unteren Burg von Visegrád, die jahrzehntelang den Handelsweg zwischen Buda Esztergom überwachte.

Burg Kinizsi in Nagyvázsony

Die Burg Kinizsi (Kinizsi Vár) ist eng mit der Person Pál Kinizsi verbunden, der als ungarischer General einen legendären Ruf hatte. Bei meinem Besuch im noch gut erhaltenen Turm der Burg, gefiel mir besonders die Möglichkeit, die Raumaufteilung in einem Wohnturm nachvollziehen zu können.