Jacobsfriedhof in Weimar

Ein sonniger Herbstmorgen lockt mich zu einem Spaziergang noch vor dem Frühstück. Keine fünf Minuten von meinem Hotel entfernt, stoße ich auf den Jacobsfriedhof. Er gilt als der älteste noch existierende Friedhof in Weimar. Beerdigungen finden hier aber schon lange nicht mehr statt.

Kanaldeckel in Erfurt

Die Kanaldeckel in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zeigen das Stadtwappen. Das Rad in diesem Wappen leitet sich vom Mainzer Rad ab. Das ist ein Hinweis auf jene Zeit, als Erfurt einen Teil des Erzbistums Mainz bildete.

Zitadelle Petersberg in Erfurt

Die Zitadelle Petersberg ist eine gut erhaltene Stadtfestung in der Mitte von Erfurt. Sie wurde in Kriegen kaum zerstört und entging auch der Entfestigung im 19. Jahrhundert. Ein Rundgang auf dem alten Postenweg bietet Einblicke in die Festungsbaukunst und einen Panoramablick auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

‚Die Sendung mit der Maus‘

Diese beiden Skulpturen in Erfurt zeigen zwei Hauptdarsteller aus der Kindersendung ‚Die Sendung mit der Maus‘. Die deutsche TV-Serie erklärt seit 1971 komplexe Sachverhalte in leicht verständlichen Worten. Dabei wechseln sich informative Sachgeschichten und humorvolle Lachgeschichten einander ab.

Schloss Kromsdorf

Der Ausflug entlang des Ilmtal-Radwegs führt uns in den Garten von Schloss Kromsdorf. Zunächst wirkt das Renaissanceschloss wie viele andere auch. Doch seine Parkanlage ist speziell. 64 Steinbüsten verzieren die Gartenmauer. Die genaue Zuordnung der Büsten ist umstritten, was den Reiz eines Spaziergangs nur erhöht.

William Shakespeare in Weimar

Unweit der künstlichen Ruinen im Ilmpark steht ein Denkmal für den englischen Schriftsteller William Shakespeare. Die Ehrung eines britischen Dichters in Weimar überrascht, doch es gibt interessante Querverbindungen. So gilt Goethe als einer der Hauptprotagonisten in der deutschen Shakespeare-Rezeption zu seiner Zeit.

Rote Schloss in Weimar

Auf dem Weg von der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zum Markt komme ich an einem Renaissanceportal mit auffallend vielen Wappen vorbei. Die Fenster wirken durch bunte Linien wie frisch geschminkt. Das Tor gehört zum Roten Schloss, das in den Jahren 1574/76 als Witwensitz für Herzogin Dorothea Susanne errichtet wurde.

Tempelherrenhaus in Weimar

Vor vielen Jahren stoße ich im Ilmpark auf eine alte Ruine mit irreführenden Namen. Das Tempelherrenhaus lässt an einem Versammlungsort eines Ordens denken. Tatsächlich ist es ein ehemaliges Café, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der geheimnisvolle Name leitet sich von den hier einst platzierten Skulpturen ab, die Tempelherren darstellten.

Versunkener Riese in Weimar

Der Versunkene Riese entstand unter den Händen des deutschen Bildhauers Walter Sachs. Das Kunstwerk steht bzw. liegt auf dem Frauenplan im Zentrum der Stadt Weimar. Vielen Kulturtouristen ist dieser Platz wohlbekannt: Hier befindet sich die Adresse des Goethe-Nationalmuseums.

Stadtmuseum in Weimar

Das Stadtmuseum Weimar ist im Bertuchhaus untergebracht. Dieses ehemalige Wohn- und Geschäftshaus wurde in den Jahren 1780/1803 im klassizistischen Stil errichtet. Sein Name geht auf den damaligen Besitzer Friedrich Justin Bertuch zurück, der sich als Schriftsteller und Verleger betätigte.

Villa Haar in Weimar

Spaziergänger erreichen die Villa Haar über eine lange Steintreppe, die das Gebäude mit dem Ilmpark verbindet. Bäume spenden während des Aufstiegs Schatten und geben dann den Blick auf eine Villa im Stil der Neorenaissance frei. Das Treppenhaus ist nicht besonders groß, verzaubert aber durch seine Wanddekoration.

Kassengewölbe in Weimar

Das ursprüngliche Mausoleum auf dem Jakobsfriedhof wurde 1715 als Familiengrab für Landrentmeister Christoph Jenichsen errichtet. Der Name Kassengewölbe bezieht sich auf das Landschaftskassendirektorium, das 1742 zum Besitzer dieses Gebäude wurde. Friedrich Schiller ist eine der berühmtesten Personen, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden.