Zu den Ufern des Nil

Ausstellung "Zu den Ufern des Nil"

Nachdem ich mir in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim einen schon länger gehegten Wunsch erfüllte und mir die Ausstellung „Pharao siegt immer“ angesehen hatte, wollte ich den gelungenen Nachmittag noch mit dem Besuch der ebenfalls im Hause befindlichen Fotoausstellung „Zu den Ufern des Nil“ würzen.

Pharao siegt immer

Ausstellung "Pharao siegt immer"

Der Pharao siegt immer! Warum eigentlich? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, eilte ich nach Mannheim, wo ich mir im Museum Weltkulturen diese Ausstellung über Krieg und Frieden in der Zeit des Mittleren und Neuen Reiches (2100-1070 v. Chr.) ansehen wollte.

Mensch und Kosmos

Ausstellung "Mensch und Kosmos" in Leoben

Mensch und Kosmos – Wie stehen Mensch und Natur in Bezug zueinander? Darüber könnte man heute intensiv diskutieren. Oder man sieht sich in der Kunsthalle Leoben eine Ausstellung über die alten mittelamerikanischen Völker an.

Die Welt von Byzanz

Ausstellung "Die Welt von Byzanz" in der Archäologischen Staatssammlung München

Byzanz, das war doch mal jene große Stadt, aus der später Istanbul hervorging? Oder jener Begriff, mit den man später das Oströmische Reich allgemein bezeichnete? Fragen über Fragen, auf denen ich Antworten in der Ausstellung „Die Welt von Byzanz“ erwartete.

InkaGold (Völklinger Hütte)

Ausstellung "InkaGold" in der Völklinger Hütte

Schon immer reizte mich die Geschichte der Inka. Erinnerten sie mich doch durch die Größere ihres Reiches aber auch durch ihren Drang zur Macht und zur Organisation an die Römer. Anlässlich der Ausstellung „InkaGold“ in der Völklinger Hütte wollte ich nun mehr über diese glänzende Kultur erfahren.

Ausstellung (17.07.2004 – 03.04.2005)

Nun, glänzend war diese Ausstellung wahrlich. Das lag jetzt nicht nur am Glanz des Goldes, sondern auch an der illustren Auswahl an Ausstellungstücken. Hier wurden nicht Knöchelchen und Täfelchen aus irgendwelchen verfallenen Ruinen gezeigt. Nein, hier wurde die Creme de la Creme des gefundenen Materials präsentiert.

Rund 120 Stück kamen aus dem weltberühmten Rafael Larco Museum aus der peruanischen Hauptstadt Lima. Weitere 50 Stück stammten aus dem nicht minder sehenswerten Lindenmuseum in Stuttgart. Laut Eigenangaben der Ausstellungsleitung werden die Stücke aus dem Museo Larco nicht so schnell wieder in Europa zu sehen sein.

Darum stand ich nun also hier in Völklingen auf einer großen Plattform in der ehemaligen Gebläsehalle des Eisenwerkes und studierte zur Einführung die Landkarten Südamerikas. Während ich die vielen verschiedenen Namen der Völker buchstabierte, brachte mir eine angenehme Erzählstimme via Audioguide die ersten Informationen nahe.

Nach den ersten akustischen Eindrücken wandte ich mich einem dunklen Raum zu, in dem ein Film an die Wand projiziert wurde. Diesen empfand ich zunächst noch etwas langweilig, wurde doch lediglich mit gestellten Szenen die Besetzung des Inkareiches durch die Spanier gezeigt. Doch dann kamen einige Großaufnahmen von faszinierenden Funden aus jener Zeit und ich bekam lange Zähne wie ein Jaguar. Ich wurde neugierig auf das, was mich gleich erwarten würde.

Mein Weg zu den Schätzen der Inka

Nach dem Film marschierte ich also voller Ungeduld über vibrierende Gitterroste einem großen Rauschen zu, das mich bereits seit dem Betreten der Gebläsehalle gefangen hielt. Mit dem Rauschen – das sich dann als Wellenrauschen entpuppte – simulierten die Ausstellungsmacher den großen Atlantik. Über den die Spanier und jetzt auch ich reisen mussten, um in das Reich der Inka zu gelangen.

Deren Gebiet erreichte ich dann nach gut 30 Metern trockenen Fußmarsches und ein symbolisches Sonnentor gab mir zu verstehen: Augen auf, jetzt geht es los mit den Kostbarkeiten, dem Gold der Inka!

Doch halt, hier muss ich etwas klarstellen! Die Ausstellung handelte nicht von den Inka allein. Stattdessen zeigte sie die Geschichte all jener Völker auf, die schon vor den Inka gewirkt hatten.

So zeigte eine Vielzahl von Exponaten den kulturellen Stand jener Völker, die schon tausende Jahre vor den Inka Kunstwerke angefertigt hatten. Dieser kulturelle Stand wurde mit einer Reihe von aus Gold bestehenden Gegenständen erklärt. Diese großartigen Werke waren es dann auch, die für mich die Sensation der Ausstellung bildeten!

Die Erklärungen hierzu erhielt ich aus meinem vorzüglichen Audioguide, der mich in dieser seltsamen Atmosphäre aus dunkler Maschinenhalle und hell angeleuchteten Masken aus Gold für Stunden gefangen hielt.

Der Geist der Inka in der Gebläsehalle

Ja, dunkel war es wirklich. Ich konnte zeitweise kaum die Nummern auf den Vitrinen erkennen, die ich in den Audioguide eingeben sollte. Doch aus dieser Dunkelheit erstrahlte der Geist der alten südamerikanischen Völker umso mehr.

Dieser Geist begegnete mir in vielfältigen Formen. So sah ich Masken, alte Stoffe sowie seltsam geformte Töpfe und Zeremonienschalen. Besonders interessant empfand ich Spielzeug in Form von Vogelfiguren und anderen Tierabbildungen.

In weiterer Folge stieß ich auf eine sehr spezielle Form von Mumien. Diese zeigten sich in der für die Inka typischen Hockstellung. Für mich wirkte das etwas makaber. Das kleine Bündel Mensch zwischen all den riesigen Maschinen in der Gebläsehalle von Völklingen. Ich zweifelte, ob sich die Inka so einen Ort als ihre letzte Ruhestätte ersehnt haben.

Der Sex und der Tod

Doch dem Tod geht das Leben voraus und das Leben entsteht aus dem Zusammensein zweier Menschen. Und damit gelangte ich in den sexuellen Bereich der Ausstellung, wo sich Skulpturen in ziemlich pornographischer Art und Weise miteinander verbanden. Den Aufschriften entnahm ich, dass diese Grabbeigaben den Sinn hatten, dem Toten auch im Jenseits guten Sex zu verschaffen. Auch wenn somit Sex im Tod ein Widerspruch in sich sein mochte, war es für mich doch auch eine Erkenntnis, wie diese Völker mit diesem Thema umgegangen waren.

Der Wert von Gold und Eisen

Doch nach diesen höchst delikaten Themen kam ich auch schnell wieder zu zutiefst trivialen Punkten wie etwa der wahre Wert der Güter in jenen Zeiten und Breiten. Diese Menschen kannten Gold nicht als Tauschware, für sie war es ein Mittel ihre Götter zu verehren.

Dafür war für sie Eisen von höchstem Wert, denn diese Regionen kannten Eisen nur als aus dem Weltall eingeschlagene Meteoriten. Dementsprechend kostbar waren die kleinen Eisenambosse, auf denen die Inkas ihre Goldarbeiten hämmerten. Natürlich wurden auch Exemplare von diesem Eisen aus dem Weltraum gezeigt.

Das Nachrichtensystem der Inka

Nicht weit davon entfernt gelangte ich in die geheimnisvolle Welt der Informationstechnologie der alten Inka. Diese hatten ein sehr großes Reich zu verwalten, in dem die Informationen zwischen Herrscher und Untertanen kreuz und quer flossen.

Diese Aufgabe lösten sie mit einem großen Netzwerk aus Meldeläufern, die die neuesten Nachrichten wie bei einem Stafettenlauf überbrachten. Die Nachrichten führten Sie in Form von Schnüren (Quipus) mit, in denen Knoten geknüpft waren. Die Botschaften dieser Quipus, von denen ich einige aus nächster Nähe betrachten konnte, wurden übrigens bis heute nicht entziffert.

Zum Abschluss der Ausstellung ging es wieder ein paar Treppen hoch und plötzlich befand ich mich auf einer relativ großen Plattform. Hier zeigten mir mehre Monitore eine Reportage über die Eroberung des Reiches der Inka. Da ich diese Dokumentation schon mal im TV gesehen hatte, verzichtete ich auf diese und verließ die Ausstellung hoch inspiriert und voller goldener Eindrücke.

Museumsshop

Der Shop war so ein richtiger Multi-Kulti-Shop. Ich hätte neben zahlreichen Repliken im Inka Stil auch ägyptische Sachen kaufen können. Die Bücher befassten sich vor allem mit fremden Völkern und Religionen.

Der Katalog (19,90 Euro) zur Ausstellung InkaGold beschrieb die gezeigten Gegenstände mit sehr vielen Zusatzinformationen.

Audioguide/Führungen

Im Preis von 9 Euro war auch ein Audioguide beinhaltet, der in seiner Gestaltung sehr speziell war. Es war das kleinste Modell, dass ich jemals in der Hand hatte. Als Ausgleich wurde es auf eine Art Brett montiert. Der Inhalt des Audioguide war aber erste Klasse. Die Informationen waren sehr gut aufbereitet und ich hörte den Stimmen gerne zu.

Fazit

Die Ausstellung war für mich sowohl von den Stücken als auch von den Informationen ein Erlebnis. Dazu kam noch die sehr spezielle Lokation. Diese Dunkelheit störte zwar ein wenig die Sichtbarkeit der Texte, vermittelte aber eine Atmosphäre, die mir den Ausstellungsnachmittag wirklich zu einem Erlebnis machte.

Quellen / Weiterführende Links

  • Link Offizielle Webseite der Völklinger Hütte mit Öffnungszeiten
  • Link Offizielle Webseite des Museo Larco in Lima

„Bagdad- und Hedjazbahn“

Seit meinen Kindheitstagen geisterte in meinem Hinterkopf die Bagdad- und Hedjazbahn herum, die mir als der Gipfel des Abenteurertums im Nahen Ostens des beginnenden 20. Jahrhunderts erschien. Deshalb besuchte ich im Januar 2004 neugierig die vom DB Museum Nürnberg organisierte Ausstellung über diese beiden Bahnen.

Wagners Welten in München

Ausstellung "Wagners Welten" in München

Richard Wagner kennt nicht jeder und viele sind auch stolz darauf. Ich gebe zu, ich habe schon ein paar Wagner Opern live gesehen. Was er über den Komponisten selbst zu erfahren gibt, wollte ich nun in der Ausstellung „Wagners Welten“ erfahren.

Ausstellung (17.10.2003 – 25.01.2004)

Vorausschicken möchte ich, dass diese Ausstellung viel überraschendes für mich bereit hielt, was vielleicht potentielle Besucher nach dem Lesen von diesem Bericht nicht mehr so empfinden können werden.

Gleich im ersten Raum fand ich mich in eine Traumwelt zurückversetzt, so viel „anders“ war das Gezeigte. Da wäre zum Beispiel die übermannssgroße Statue eines Siegfrieds und zahlreiche fremdartig wirkende Bühnenbilder aus Opern von Wagner zu erwähnen.

Zur Auflockerung sah ich mir ein Video an, wo Melodien von Wagner in berühmten Kinofilmen aufgezeigt wurden. So sah ich Charlie Chaplin in seiner Parodie auf Adolf Hitler zur Musik von Richard Wagner mit der Welt spielen oder hörte den „Walkürenritt“ beim Angriff einer amerikanischen Hubschraubereinheit auf ein vietnamesisches Dorf („Apocalypse Now“).

Zwei Vorhänge begleiten mich auf meinem Weg

Als nächstes musste ich mich durch zwei Vorhänge kämpfen, die mich in einem schwach erhellten Raum führten. Hier erschallten zart Melodien von Wagner und auf einer Wand tanzten verschiedene Zitate. Das hatte schon seine Wirkung auf mich, vor allem weil ich nicht genau wusste, was mich hinter den zwei Vorhängen erwartete.

Der nächste Raum war schon wieder hell wie der Tag und hatte etwas, was mich als Reisender schon immer faszinierte: eine große Landkarte. Auf dieser wurde gezeigt, wo Wagner überall gelebt und gewirkt hatte. Er war sehr viel unterwegs, wobei ein Teil seiner Reisen auch pure Flucht vor der Staatsgewalt waren.

Der etwas verwinkelt angeordnete Raum erzählte mir über die Schwierigkeiten, die Wagner mit so manch anderen zeitgenössischen Komponisten hatte. So verehrte er zunächst Meyerbeer, betrachtete ihn später aber als furchtbar.

Auch die nächsten Räume waren durch doppelte Vorhänge von dem Hauptgang getrennt, so dass ich mich jeweils in abgeschottete Welten begab.

Der Fliegende Holländer und andere bekannte Werke

Die nächste Welt war dem „Fliegenden Holländer“ gewidmet. In diesem Raum mit seiner Musik, seiner Dunkelheit und den sehr geheimnisvoll wirkenden Zeichnungen von Bühnenbildern reifte ihn mir erstmals der Gedanke, ob Wagner mit seiner Musik versucht hatte den Wahnsinn einzufangen, ganz wie es Salvador Dali mit seinen Bildern machte.

So wie mit dem „Fliegenden Holländer“ ging die Ausstellungsleitung auch mit den anderen bekannten Opern von Wagner um. Jedes Mal betrat ich einen abgeschotteten dunklen Bereich mit Musik und nur schwach beleuchteten Bildern. Dabei konnte ich diesen dunklen Bereichen durch Fenster auch in die hell erleuchteten Räume gucken. Museumsvoyeurismus pur: Man guckt, wie andere Leute gucken.

Der Doppelselbstmord aus Liebe

Leider war ich am Vormittag und nicht am Nachmittag da. Den um 16:30 wird jeden Tag eine nicht jugendfreie Filmaufzeichnung eines rituellen Harakiri Doppelselbstmordes aus Liebe gezeigt. Natürlich kein echter Selbstmord, sondern eine Aufführung aus einem japanischen Theater. Wer sich also so etwas ansehen möchte, sollte erst am Nachmittag in die Ausstellung gehen.

Dieser Film war als Ergänzung zur Wagner Oper „Tristan und Isolde“ gedacht, die ja ebenfalls recht dramatisch mit der Liebe umging.

Wagner: ein steckbrieflich gesuchter Komponist

Aber Wagner war auch politisch tätig. So beteiligte er sich an den Unruhen 1848/1849 und wurde deshalb steckbrieflich gesucht. Einen Steckbrief mit seinen Daten konnte ich persönlich in Augenschein nehmen, wobei mir besonders das Vokabular dieser Zeit amüsierte. So schrieb man damals statt Personenbeschreibung das zugegebenermaßen interessanter wirkende Wort „Signalement“.

Richard Wagner und die Frauen

Im letzten Raum des Stockwerkes widmete sich die Ausstellung den Frauen von Wagner. Man vermutet, dass Frauen die Musen seiner Werke waren. Darunter auch recht hübsche, obwohl ich bei seiner Musik manchmal das Gefühl hatte, seine Musen müssten alle ausgesehen haben wie bayrische Sennerinnen oder Hamburger Matronen.

In dem Teil über seine Frauen zeigte man auch einige Kleidungsstücke von Wagner und seiner Frau. So sah ich erstmals das Barett in Original, mit dem man ihn auf den meisten Abbildungen antreffen kann. Oder jene schmalen hochgeschlossenen Schuhe seiner Frau, die ich bisher nur aus den Zeichnungen von Wilhelm Busch kannte.

In der Ausstellung wird auch über die Todesursache von Wagner spekuliert. So glaubt man, dass er einen Herzinfarkt erlitt, kurz nach einer Eifersuchtsszene mit seiner Frau. Angeblich schien Wagner ein zu großes Interesse an einem der Blumenmädchen aus einer seiner Opern gehabt zu haben.

Richard Wagner und die Politik

Aber nun ging es mit mir runter in den ersten Stock, wo es gänzlich unromantisch wurde. Hier wurde das Verhältnis Wagners zum Antisemitismus und zum Nationalsozialismus thematisiert.

Die Ausstellung erklärte mir recht plausibel, dass Wagner kein Deutschtümler im Sinne des Nationalsozialismus war, vielmehr träumte er von einer deutschen Kunst ganz ohne Politik.

Aber die Sache mit dem Antisemitismus verstärkte sich durch diese Ausstellung. So las ich einige Passagen aus Texten, wo er sich recht abfällig über diese Volksgruppe ausdrückte.

Im selben Raum sah ich auch jeden Menge Fotos von Theaterspielerinnen und Theaterspieler, die in Wagner Opern Furore gemacht hatten. Allerdings waren das Bilder aus dem 19. Jahrhundert und ich war baff, wie gar schrecklich man damals in diesen Rüstungen aussah.

Götterdämmerung in der Loge

Im nächsten Raum ließ sich die Ausstellungsleitung etwas tolles einfallen. Schon von weitem hatte ich den Eindruck, ich würde nun auf eine Loge zugehen und tatsächlich hatte man den Raum so gestaltet, dass man wie von einer Loge auf eine Computeranimation eines Theaters gucken konnte. Dazu spielte man Musik aus der „Götterdämmerung“. Eine sehr eindrucksvolle Sache.

In den nächsten Räumen wurde vor allem das Verhältnis Wagners zum bayrischen König Ludwig II thematisiert, der ja ein großer Verehrer von Wagner war und einen Teil seiner Schlösser mit Bühnenbilder aus Wagners Opern ausstatten ließ. Ich selbst hatte ja schon in seinen Schlössern die eine oder andere künstliche Grotte aus „Tannhäuser“ oder den Saal aus „Meistersinger von Nürnberg“ bewundert.

Bayreuth und der Ring der Nibelungen

In den letzten beiden Räumen ging man noch auf Bayreuth und dem „Ring des Nibelungen“ ein. Bayreuth war und ist ja das Zentrum der Festspiele rund um Wagner, obwohl auch München sich sehr gerne als Stadt Wagners bezeichnet.

Der „Ring des Nibelungen“ ist vielleicht nicht das bekannteste Stück von Wagner, sicherlich aber das längste. Es wird gewöhnlich auf vier Abende verteilt gespielt.

Anhand von zahlreichen Bühnenbildern wurde die Handlung dieser Oper relativ gut erklärt und in einem kleinen Kinosaal gab es auch Ausschnitte aus Bayreuth zu erleben.

Aber alles hat ein Ende. Die längsten Wagner Opern, dieser Bericht und natürlich auch das Leben Wagners. Kurz vor dem Ausgang konnte ich noch einen Blick auf die Totenmaske Wagners werfen und auf eine so genannte „Fremdenliste“. Das war eine Liste, wo aufgezählt wurde, wer zum Zeitpunkt von Wagners Begräbnis in welchem Hotel Bayreuths gewohnt hatte. Las sich wie ein Who is Who der Musikszene von damals, es war sogar jemand von meiner Heimatstadt dabei.

Fazit

In der Ausstellung „Wagners Welten“ erfuhr ich einiges über den Menschen Richard Wagner, was mir so noch nicht bekannt war. Besucher, die sich nicht für den Komponisten Wagner interessieren, wird die Ausstellung nichts bringen. Es sei denn, sie können sich an der doch sehr speziellen Gestaltung der Ausstellungsräume erfreuen.

Quellen / Weiterführende Links

  • Link Offizielle Webseite des Münchner Stadtmuseums
  • Link Biographie von Richard Wagner auf Wikipedia

„Amazonas Indianer“

Ausstellung "Amazonas Indianer" im Linden-Museum

Sehr oft lesen wir etwas über die negativen Folgen der Abholzung der Urwälder. Und über den Kampf der Indianer Amazoniens gegen diese Praktiken. Doch wer sind diese Indianer? Mit dieser Frage im Kopf besuchte ich die Ausstellung „Amazonas Indianer“ im Stuttgarter Linden-Museum.

Die Ritter – Les Chevaliers

Ausstellung "Die Ritter – Les Chevaliers" in Speyer

Der Trend zu Ritterfesten und mittelalterlichen Märkten zeigt, dass für diese Periode unserer Geschichte immer mehr Interesse besteht. Aber gibt es auch informative Ausstellungen zu diesem Thema? Ja! Von 30.3.2003 bis 26.10.2003 zeigt das Historische Museum der Pfalz die Ausstellung „Die Ritter – Les Chevaliers“.