Sieben Säulen (Dessau)

Die „Sieben Säulen“ stellen eine Scheinruine im Georgium dar. So wird in Dessau-Roßlau ein Landschaftspark im englischen Stil genannt. Gemeinsam mit dem Wörlitzer Park bildet dieser das UNESCO-Welterbe „Gartenreich Dessau-Wörlitz“.

Gartenreich Dessau-Wörlitz

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist ein Landschaftspark in und um Dessau-Roßlau. Während eines Spazierganges lerne ich den Geist der Aufklärung in der Gestaltung des Parks kennen. Seit 2000 ist diese Kulturlandschaft als UNESCO-Welterbe gelistet.

Mausoleum in Dessau-Roßlau

Das Mausoleum diente einst als Begräbnisstätte für die Herzöge von Anhalt. Es wurde in den Jahren 1894/98 nach Plänen von Franz Schwechten errichtet. Heute ist das Bauwerk von einem Tierpark umgeben. Gemeinsam mit dem anschließenden Georgium bildet dieser ein Naherholungsgebiet für die Bürger von Dessau-Roßlau.

Laubenganghäuser (1930)

Die Laubenganghäuser entstanden in den Jahren 1929/30 nach Plänen von Hannes Meyer. Sein Motto „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ setzte er hier in einer Vielzahl von kleinen Wohnungen um, die über einen Laubengang mit dem Treppenhaus verbunden sind.

Konsumgebäude (1928)

Der Tag dämmerte bereits, als ich das Konsumgebäude erreichte. Dieses wurde im Jahre 1928 nach Plänen von Walter Gropius errichtet. Seine ungewöhnliche Höhe und seine Funktion als Kaufhaus ließ es zu einem Mittelpunkt der Siedlung Törten werden. Der angeschlossene Flachbau mit der Ladenfläche ist auf diesem Foto nicht zu sehen.

Siedlung Törten

Dem Besuch der Siedlung Törten sah ich mit großen Erwartungen entgegen. Das zuvor besuchte Bauhaus und die Meisterhäuser waren Beispiele für einen gehobenen Baustil. Doch welchen Stil sah die Bauhaus Bewegung für einfache Familien vor? In den Straßen von Törten fand ich die Antwort.

Stahlhaus (1927)

Die Bauhaus Bewegung experimentierte nicht nur mit Licht und Farben, sondern erprobte auch neue Materialien. Könnte man ein Haus aus Stahl bauen? Georg Muche und Richard Paulick ließen diesen Gedanken in den Jahren 1926/27 Wirklichkeit werden. Die Idee setzte sich nicht durch, das Stahlhaus blieb in der weltberühmten Siedlung Törten ein Einzelstück.

Arbeitsamt (1929)

Walter Gropius plante dieses Bauwerk in den Jahren 1928/29. Seine ehemalige Funktion als Arbeitsamt ist noch an einer verblassenden Aufschrift ablesbar. Das Gebäude ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie man Architektur auf einen Prozess – in diesem Fall auf die Betreuung von Arbeitssuchenden – abstimmt.

Meisterhäuser (1926)

Nachdem Walter Gropius das Staatliche Bauhaus in Weimar gegründet hatte, blieb nur wenig Zeit, die neuen Ideen zu einem Bauwerk zu formen. Ganz anders verhält es sich in Dessau. Hier bilden die von ihm entworfenen vier Meisterhäuser ein berühmtes Bauhaus Ensemble.

UNESCO-Welterbe in Dessau-Roßlau

Gleich zwei UNESCO-Welterbestätten sind auf dem Stadtgebiet von Dessau-Roßlau anzutreffen. Das Foto zeigt die als die „Sieben Säulen“ bekannten römischen Ruinen des Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Zwischen den Säulen schimmert die Rekonstruktion einer Trinkhalle, deren Original nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe entstand.

Friedrich-Nietzsche-Denkmal

Dieses Denkmal für den deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche (1844-1900) steht auf dem Holzmarkt in Naumburg (Saale). Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1849 lebte Friedrich Nietzsche von 1850 bis 1856 in dieser Stadt. Das ehemalige Wohnhaus ist heute ein Museum, das seinem Leben und Werk gewidmet ist.

Gaststätte Kornhaus

Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Parks von Dessau wird es Zeit für das Abendessen. Dem Thema des Tages entsprechend findet dieses in einem Gebäude im Stil des Bauhauses statt. Die Gaststätte Kornhaus wurde in den Jahren 1929/30 von dem Architekten Carl Flieger entworfen.